
Ein schlichtes “Bitte, geh doch einfach!” reicht nicht immer aus. Ab und an, muss man zu etwas radikaleren und erfolgversprechenderen Mitteln greifen.

Ein schlichtes “Bitte, geh doch einfach!” reicht nicht immer aus. Ab und an, muss man zu etwas radikaleren und erfolgversprechenderen Mitteln greifen.
Hach, war sie nicht zuckersüß? Bis heute fällt es einem stets leicht, der Heimleitung eine kleine Freude zu bereiten.
Nach Ziffer 3 des Pressekodex bin ich dazu verpflichtet, eine Gegendarstellung zu, in diesem Artikel hinzugefügten, redaktionellen Äußerungen zu publizieren.

Punkt 1: Junkie hat natürlich keinen schutzlosen Hund zu Tode gepimpert
Punkt 2: Junkie ist anschließend nicht mit dem Auto über das Tier gefahren
Punkt 3: Junkie hat keinen Eigenurin anstelle einer Methadondosis ausgegeben
Ich bitte in aller Form um Entschuldigung, Du Arsch!

Ist es nicht immer wieder schön zu sehen, wenn ein Elternteil all seinen Kindern die gleiche fürsorgliche Liebe zuteil kommen lässt?

Das hätte man ihm aber auch wirklich ein wenig früher auf die Schachtel drucken können. Na ja, hau rein, Loki.

Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie ihrem Kind mal wieder eine Gute-Nacht-Geschichte vor, bevor ihr Kind Sie nicht mehr dafür braucht.

Der 11. September. Wer könnte dieses Datum vergessen. An diesem Tage begann der schreckliche Überlebenskampf von insgesamt gut 3.000 dem Tode ausgelieferten Menschen. Von einigen dieser Opfer weiß man bis heute nicht den Verbleib und wie genau sie ums Leben gekommen sind. Eine Demokratie geriet ins Wanken und das Wort “Terror” wurde geradezu in neue Dimensionen hoch getrieben. Es war Mord, geplanter Mord, an Zivilisten und Staatsangestellten, mit dem Vorsatz, die eigenen Ziele durchzusetzen und aufzuzeigen, dass der demokratische Gedanke und die Ideale der Opfer, nicht denen der Täter entsprechen und zu bekämpfen seien.
Daher erheben wir, Markus und ich, den Kaffeebecher. Auf euch, ihr 3.000 Opfer und auf dich, Salvador Allende. Wir werden den 11. September 1973 stets in Erinnerung behalten.
Tscha ja, der Vatertag. Bietet dieser Tag doch endlich mal die Möglichkeit, für ein paar Stunden ohne die Blagen und die Haushaltshilfe Ehefrau durch die Gegend zu streifen, alte Kumpels zu treffen und sich und seine Herrlichkeit mit Grillgut und Bier zu feiern. Daher wird er auch weitläufig lieber als Herren- oder Männertag bezeichnet. Dennoch bietet dieser Tag einige Tücken, gerade wenn man seinem Chef am folgenden Tag erklären muss, warum man ausschaut, als sei man von einer Horde Weight-Watchers-Teilnehmerinnen überrollt worden. Hier nur ein kleines Beispiel, welche Hürden es in der Erklärungsnot zu meistern gibt.

Ja, es ist wieder soweit. Ein Jahr ist herum und Mutti steht endlich wieder im Mittelpunkt, was auch richtig ist, denn Frauen haben es in unserer Gesellschaft einfach nicht leicht. Von Seiten der Gläubigen wird die Frau automatisch mit der Erbsünde in Verbindung gebracht, im Beruf werden sie geringer entlohnt als der Mann, die Figur wird nach der ersten Geburt nie wieder dieselbe sein und egal wie weit sich eine Frau bilden mag, die Küche wird davon nicht sauberer. Auf Hagelschaden an Arsch und Beinen sowie dem monatlichen leicht übelriechenden Ausfluss gehen wir besser gar nicht erst ein.

Daher möchte ich nun stellvertretend für alle Söhne sprechen, wenn ich sage: Danke Mutti, dass Du diesen ganzen Scheiß auf dich genommen hast. Alles liebe und gute zum Muttertag. Und jetzt geh zurück in die Küche, bevor der Schmorbraten dröge wird.